Umschraubaktion Außenbereich

20140403_190441Im letzten Monat drehte sich im High-east alles um die neuen Routen im Außenbereich. Einige Tage haben Alex, Reini und ich die flacheren Linien aus dem Gurt geschraubt. In der letzten Woche kam dann der gemietete Hubsteiger für die steilen Bereiche. Hier haben wir alle Volumen neu gesetzt und unzählige Routen geschraubt. Von 4- bis 10+/11- ist für jeden was dabei!
Den Boulderbereich darf man draußen natürlich auch nicht vergessen. Auch hier sind die Wände mit Volumen umgestaltet worden und viele neue Boulder geschraubt worden.

Ich würde sagen, kommt einfach vorbei, dann könnt Ihr Euch selbst ein Bild machen und die neuen Routen ausprobieren! :)

www.high-east.de

 

Regensburger Stadtmeister

20140329_172952Vergangenes Wochenende reiste ich mit meiner Freundin nach Regensburg zur Stadtmeisterschaft. Die Qualifikation bestand aus einem dreistündigen Klettermarathon.

Wer viel klettert kommt ins Finale.
Wir kletterten am meisten und waren im Finale.

Die Finalroute wartete dann an der Außenwand auf uns und zog nach einer senkrechten Wand durchs steile Dach. Pauline kam am Weitesten in ihrer Altersklasse und holte sich den 1. Platz!
Ich kletterte die Finalroute bis zum Top und gewann den Wettkampf in der Herrenwertung.
So wurden wir das Siegerpaar und Regensburger Stadtmeister!
Abschließend genossen wir noch den Abend in der schönen Altstadt. :)

Die kleinen Dinge…

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…machen das Leben schön.

20140310_164349Im letzten Monat gab es einige verschiedene Ereignisse, die mir Freude bereitet haben.
Zuerst fand die Bayerische Jugendmeisterschaft im Bouldern auf der Messe in München statt. Hier starteten drei Athleten aus meinem Trainingsteam. Felix und Florian Hecht erzielten die Plätze 1 und 3 in ihren jeweiligen Altersgruppen! Für Felix war das sein erster Sieg auf diesem Niveau, was ihn sichtlich freute :). Julia Kressirer hatte wirklich Pech und konnte sich leider nicht auf den vorderen Rängen platzieren. Für ihre erste Bayerische Meisterschaft im Bouldern war es auf jeden Fall trotzdem eine starke Leistung.

Im High-east haben wir unsere neuen 20140311_205817Blau-gelben Griffe bekommen und dazu natürlich noch viele andere neue Formen in den bereits bestehenden Farben. Nun zaubert mein Team und ich schon fleißig neue Routen und Boulder an die Wand. Der Außenbereich wird deshalb auch schon bald komplett umgeschraubt sein.
Ein schönes Wochenende verbrachte ich auch mit meiner Freundin im Zillertal. In der Sonne war es hier tatsächlich richtig warm um diese Jahreszeit. Jeweils eine neue 7c und 7b+ fanden auch wieder den Weg auf meine Routenliste. Und ein neues Projekt hat mich auch wieder “gefangen genommen”. Diesmal eine 8b durch den schwarzen Fels der Bergstation im mittleren Sektor. Eine super Linie, die ich unbedingt klettern will!

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Erster Felsurlaub 2014

Sonnenuntergang über der Playa de PalmaNachdem ich zum Beginn des Jahres meine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann angefangen habe, gabs im Januar in der Halle einiges zu tun für mich. So verbrachte ich im Februar 9 Tage, mittlerweile schon klassisch, auf Mallorca. Pauline begleitete mich dieses Mal. Ihr gelang in diesen Tagen auch ihre erste 7b am Fels.

Wir besuchten viele sonnige Gebiete. Denn auf der spanischen Insel war es leider nicht ganz so warm, wie wir es uns erhofft hatten.
Ein spannender Ausflug führte zum Gebiet Sa Gubia. Der lange Zustieg erfolgte über ein schmales, ausgetrocknetesIMG_0821 Flussbett, das wahrlich einem Djungel ähnelte. Die Wand bot anspruchsvolle 30-Meter-Klettereien mit langen Runouts. So auch die 7b+-Route “Front 242″, die ich kletterte.
Zum ersten Mal besuchte ich die Felsen von Puig de Garaffa. Hier gelang mir eine neue, steile Boulderroute, die ich mit dem Grad 7c+/8a bewerten würde.
Ganz besonders hat es mir der Sektor Rigor Mortis angetan! Hier ragt eine konstant 15° überhängende Wand 30 Meter in den Himmel. In der kompletten Wand sind ausschließlich positive Leisten zu finden. Echte Ausdauerrouten also.
Ich war total happy, als ichPauline beim Ablassen dort eine 7c im Onsight klettern konnte. Genau mein Ding. Einfach nur geilste Kletterei!

Zwischendurch besuchten wir auch die beeindruckende Tropfsteinhöhle ”Cueva del Drach” in Puerto Cristo. Ich kletterte noch weitere 7b+-Routen und auch die 8b in Gorg Blau wird wohl nicht mehr lange auf meine Begehung warten müssen.
Das richtige Abschiedsgeschenk erhielten wir am letzten Urlaubstag. Eine riesige Welle hat uns erwischt und bis zur Hüfte nass gemacht. :D

Resumée 2013

DSC_1001Das vergangene Jahr war ein sehr gutes Kletterjahr für mich! Zwar konnte ich den Grad 8b+ dieses Jahr nicht toppen, aber dennoch konnte ich immerhin zwei glatte 10er klettern. Hervorzuheben ist, dass ich die hohen Grade “breitgeklettert” habe. So gelangen mir 100 Routen ab dem Grad 7b. Im Vergleich zum Vorjahr 2012 sind das viermal so viele. Wer so viel klettert, kommt auch viel rum. So reiste ich gleich viermal nach Mallorca, zweimal nach Arco und viele wunderschöne Tage verbrachte ich in meinem geliebten Zillertal. Ob als Trainer von meinem Kletterteam, mit Kumpels oder chillig mI Sicher Scho 3-9it meiner Freundin, jeder Felstag ist etwas Besonderes für mich und begeistert mich immer wieder.
Und auch die Wettkämpfe liefen gut. Mein bestes Ergebnis bei einem Deutschlandcup in der Startklasse Herren war der 10. Platz. Bei der Bayerischen Meisterschaft wurde ich sogar Vierter. Und nicht zu vergessen ist natürlich der I Sicher Scho-Cup, auf den ich so lange hingefiebert habe. Am vorletzten Tag des Jahres gabs noch einen Ausflug mit Martin zum Pleitewandl im Chiemgau, wo ich noch eine 7c+ abholen konnte. Hiermit möchte ich mich für die große Unterstützung meiner erstklassigen Kletterpartner, meiner Familie und auch meiner Sponsoren bedanken.

Im nächsten Jahr nehme ich wieder hochmotiviert an allen nationalen und regionalen Wettkämpfen teil und werde vielleicht auch mehr zum Bergsteigen kommen. Ein großes Kletterziel ist noch die Große Zinne Nordwand!

1 Woche Sonne!

Panorama Tijuana

Anfang Dezember ist in meiner Heimat bereits Schnee gefallen. Für mich als Kletterer ist das weniger erfreulich. Deshalb suchte ich das Weite. Der perfekte Kletterpartner dazu heißt Martin Karasz: Immer hochmotiviert, echt stark und auch beim Feiern geht er ordentlich ab! Das richtige Reiseziel dafür ist Mallorca: Viele geile Klettergebiete bei warmen Temperaturen auch im Winter + Feierei direkt nebenan!
Also war es beschlossen.

DSC_0982In Palma angekommen, brachten wir geschwind die Sachen aufs Zimmer und kletterten noch kurz bis es Dunkel wurde im Gebiet S’estret. Immerhin holte ich noch eine 7b im Onsight ab.
Am ersten richtigen Klettertag zog´s uns natürlich in die Sonne. Und wo ist davon am allermeisten zu finden? Richtig. In Tijuana, einer vollen Südwand direkt am Meer!
Dort war es soo heiß, dass wir beim Sichern vorsichtshalber ein Shirt trugen, damit wir nicht stets komplett der Sonne ausgesetzt waren. Hier gelang mir eine 7b+. Ich versuchte mich auch in schwereren Sachen, aber dort ist der Fels so dermaßen scharf. Ich wollte mir einfach nicht schon am Anfang vom Urlaub meine Haut aufreissen.

DSC_1058Beide konnten wir am nächsten Tag in Gorg Blau eine senkrechte 7c-Route an vielen kleinen Leisten erfolgreich durchsteigen. Eine steile 30 Meter 8b gefiel mir total gut. Ich konnte ohne Weiteres bis dreiviertel der Route klettern, doch dann begann ein triefend nasser Sinter, was mir den Durchstieg leider verwährte. Abends gings dann nach Palma rein zum Feiern…
…am darauffolgenden Tag kletterte dann nur noch einer von uns beiden. :D Mir gelang eine 7c und eine 7b+ im Onsight im Gebiet Galilea.
Doch nach dem nächsten Mal Schlafen war Martin auch wieder fit und es zog uns wieder an die Südküste. Diesmal zur wunderschön gelegenen Cala Magraner. Hier konnte ich “Dingo”, eine 7c+-Route durch ein steiles Dach im Onsight klettern. Das ist bis jetzt meine schwerste Onsightbegehung! Auch Martin konnte seine bisherigen Routen mit dieser toppen. Und es kam für mich auch noch eine 8a dazu. Der anspruchsvollste Zug in “One move wonder” war ein Sprung an eine Leiste im steilen Überhang!
Das Wasser war hier sogar warm genug zum Baden. Und das am 6. Dezember!
In den restlichen Tagen ging es noch nach Alaro (siehe Beitrag 50 Meter 7b+ Onsight), sowie in die Gebiete Felanitx und Port de Soller. Hier kletterte ich weitere Routen bis 7c. Und dann stiegen wir auch schon wieder ins Flugzeug in Richtung München.
Zu sagen bleibt: Danke Martin, es war ein richtig geiler Urlaub! :)

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50 Meter 7b+ Onsight auf Mallorca

Ich brach mit meinem Kletterpartner Martin zum Gebiet Alaro auf Mallorca auf. Zuerst kletterten wir die Klassiker “Buf” 7a und “To pa ti” 7a+. Beide sind spektakuläre 30 Meter Sinterklettereien. Und wenn ich “Sinterklettereien” sage, dann meine ich Felsstrukturen, die bis zu 2 Meter aus der Wand ragen. Das war schon ziemlich beängstigend…

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…Doch nichts im Vergleich zur folgenden Route20131210_173937!
Uns begegnete Eneko Pou und der Erschließer von nagelneuen Verlängerungsrouten in diesem Gebiet. “Ich müsste doch unbedingt in die 7b+ da drüben einsteigen”, so die beiden, “ich käme doch aus Bayern”.
Also stieg ich bereits in der Abenddämmerung noch ein. Bepackt mit 25 Exen ruckelte ich die Einstiegsplatte rauf, denn die Route war wirklich 50 Meter lang! Nach ungefähr 15 Meter flachen, aber dennoch anspruchsvollen Felsen begann die Wand leicht überhängend bis zum weit entfernten Top heraus zu ragen.
Jetzt gings wirklich los. Erst 2 Kletterer vor mir hatten die folgenden Griffe festgehalten. Deshalb saß auch nicht jeder Tritt ganz fest. Und gechalkt war auch nur sehr wenig, sodass es richtig schwierig wurde, die richtigen Griffe aneinander zu reihen. Dazu kam noch, dass die Hakenabstände auch nicht die Kürzesten waren. All diese Faktoren ließen mein Herz schneller schlagen und mich die Griffe noch fester zupressen. Und ich gebe zu, ich hatte richtig Schiss, als ich ganz oben den letzten Haken klippte. Nach 50 Metern gespannt nach jedem Griff und jeden Tritt Ausschau haltend und millimetergenau die Wand absuchend, sah ich nun nach unten und ein gewaltiger Abgrund tat sich plötzlich auf. Das war wirklich respekteinflößend, sodass ich die rote Sonne, die gerade über dem Strand von Palma unterging, garnicht richtig genießen konnte.
Ich wollte nur noch runter! Doch das ging garnicht so schnell, denn aufgrund der Routenlänge musste ich an einem Zwischenstand nochmal abseilen. In völliger Dunkelheit stand ich, mental komplett am Ende, neben Martin und war einfach nur stolz. Diese Onsightbegehung war beim Kletttern für mich bis jetzt das Aufregendste und hat mich psychisch voll gefordert.
Zum Auto fanden wir dann dank unseren Stirnlampen auch noch zurück…

Boulderschrauben im Heavens-Gate

Nach dem Adventsbouldercup im Heavens-Gate am Münchner Ostbahnhof waren die Boulderwände leer.
-Das heißt: Schrauben, Schrauben, Schrauben!!!

So wurde auch ich eingeladen, um möglichst viele neue Boulder an die Wand zu bringen. Zusammen mit Kathi Schierl und einigen anderen gestaltete ich also den Boulderbereich mit zahlreichen coolen Problemen in allen Schwierigkeitsgraden. Auch vom Kletterstil her war alles dabei: Von Plattengeschiebe an Minileisten (wobei man den richtigen Weg vorbei an anderen Riesenhenkeln finden musste), über Sprünge an Volumen, bis hin zu Slopergepresse im großen Dach. Achjaa, und die Henkelparaden in senkrechten Wänden sollten natürlich auch nicht vergessen werden!
Sowohl das Schrauben, als auch das Testen danach mit Kathi hat total Spaß gemacht und am Abend waren einfach alle nurnoch fertig und zufrieden.

Teamklettercup “I Sicher Scho 3″

Vorklettern der Finalrouten

Am 9. November war es endlich soweit!
Der alljährliche Teamklettercup “I Sicher Scho” fand wieder im High-East statt. Nach gründlicher Organisation und großer Umschraubaktion im Vorfeld, freute ich mich schon sehr auf diesen Tag. Auch weil ich als Hauptpreis einen Gutschein für einen Urlaub im Ötztal heraushandeln konnte.
Die Qualifikation lief trotz der vollen Halle reibungslos. Es ging darum, im Team möglichst viele schwere Routen durchzusteigen, um genug Punkte für den Finaleinzug zu erlangen. Bevor sich dann die besten fünf Teams in den Finalrouten versuchten, kletterte ich diese vor, sodass es keinerlei Nachteile für die ersten Starter gab.

Das SiegerteamIm Finale wurde es dann richtig spannend. Denn gleich zwei Teams konnten meine, mit zahlreichen Volumen geschraubten, Finalrouten bis zum Topgriff klettern. So kam es schließlich zum Superfinale! Hier konnte das Team “Die Buam” alias Christoph Gabrysch und Florian Wientjes den Wettkampf für sich entscheiden.
Abschließend gab es noch eine Verlosung und ein gemütliches  Zusammensitzen der fleißigen Athleten. Mir hat der Tag super gefallen und auch das Moderieren hat echt Spass gemacht. :)

Weitere Bilder und die Ergebnisliste gibts unter www.high-east.de .

ALARM!!!

Vielleicht war dies der letzte Ausflug ins Zillertal für dieses Jahr…
Es ist schon wieder Ende Oktober. Also sind auch wieder die Blöcke jenseits des Baches an den Ewigen Jagdgründen bekletterbar. Hier gibts doch noch etwas Neues für mich. Wie beispielsweise die trickreiche Route “Alarm” 7c+/8a. Bei starkem Wind musste ich echt aufpassen, dass es mich nicht aus der Ausstiegsplatte rauszog. Doch es glückte mir der Durchstieg im zweiten Versuch!
Ebenfalls konnte ich drei 7b+-Routen klettern. Zu nennen ist auf jeden Fall die sehr empfehlenswerte “Mein Gott Walter”. Oben raus wirds eine Platte mit echt genialen Seitgriffleisten, die auch Florian Hecht aus meinem High-East-Team klettern konnte. Es hat sich also wieder mal gelohnt ins Ziller zu fahrn! :)